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Strom sparen: mit Ihrem Geschirrspüler

Damit ein Geschirrspüler seine gewünschte Funktion erfüllt, sind drei Faktoren von elementarer Bedeutung: Strom, Wasser und Reinigungsmittel. Der größte Kostenfaktor ist hierbei der Energieverbrauch bzw. der Stromverbrauch. Wir zeigen Ihnen ein paar Tricks, wie Sie Energie und somit auch Geld sparen können.

Vorab: Ja, das Spülen mit dem Geschirrspüler ist sparsamer – und umweltfreundlicher - als das Abwaschen per Hand.

Während beim Spülen mit der Hand rund 45 Liter Wasser (je Spülgang) verbraucht werden, benötigt ein Geschirrspüler im Durchschnitt ca. 15 Liter Wasser. Neuere Modelle liegen sogar noch deutlich darunter. Geschirrspüler mit einem Wasserverbrauch zwischen 9 und 12 Litern pro Spülgang sind üblich. Dieser Verbrauch kann z.B. aufgrund der Gerätegröße variieren.

Wasser sparen

Da weniger Wasser benötigt wird, muss auch weniger Wasser erwärmt werden, weshalb weniger Energie verbraucht wird. Natürlich lohnt sich auch hier ein genauerer Blick auf die Energieffizienzklasse des Gerätes.

Beim Kauf eines Geschirrspülers sollten folgende Eigenschaften ebenfalls berücksichtigt werden:

  • Geschirrspüler mit einer hohen EEK sind am sparsamsten und haben in der Regel auch eine längere Lebensdauer.
  • Manuell einstellbare Temperaturen für das Spülwasser.
  • Geschirrspüler mit Öko-Spülgang.

WarmwasseranschlussWasserhärteDie richtige GrößeDie richtige FüllmengeVerschmutzungenProgramm/TemperaturDie richtige Reinigung

Tipp 1: Warmwasseranschluss (nach Möglichkeit) wählen

Geschirrspüler die direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden können, sind im Vergleich sparsamer, da die Geschirrspüler das Wasser nicht zusätzlich erhitzen müssen. Dies ist jedoch nur der Fall bzw. sinnvoll, wenn die Warmwassererzeugung nicht elektrisch und nicht allzu weit entfernt von dem Geschirrspüler erfolgt. Da z. B. über zu lange Wege (Rohrleitungen) wiederum ein Wärmeverlust entstehen würde.

  • Geschirrspüler direkt an Warmwasserversorgung anschließen, sofern nicht elektrisch erhitzt wird und nicht zu weit vom Geschirrspüler ist.

Tipp 2: Die Wasserhärte beachten

Es erhöht sowohl die Effizienz wie auch die Lebensdauer der Geschirrspülmaschine, wenn Sie diese auf die richtige Wasserhärte einstellen. Den Härtegrad Ihres Leitungswassers können Sie bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen erfragen oder auf dessen Internetseite herausfinden.

  • Geschirrspüler auf richtige Wasserhärte einstellen.
  • Die Wasserhärte erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger.

Tipp 3: Die richtige Größe

Je nach Haushalt, Anzahl der Bewohner und Nutzungshäufigkeit sollte eine passende Größe gewählt werden. Damit z. B. Spülgänge mit nur halbvollem Innenraum vermieden werden.


Tipp 4: Die richtige Füllmenge

Es ist sinnvoll den Spülgang erst dann zu starten, wenn der Geschirrspüler gut gefüllt ist. Aber Achtung: Wenn dieser überfüllt ist, kann es passieren, dass nicht alles richtig sauber wird und Sie erneut spülen müssen. Das kostet Zeit und Energie.

Gewisse Objekte (Materialien) sollte man generell nicht im Geschirrspüler waschen z. B. Küchenutensilien aus Holz, Geschirr/Besteck mit Goldverzierungen, Heißwasserempfindlicher Kunststoff.

  • Den Geschirrspüler gut füllen, allerdings nicht überfüllen.
  • Holz, Goldverzierungen und Heißwasserempfindlichen Kunststoff generell nicht in der Spülmaschine waschen.
Die richtige Füllmenge
Die richtige Füllmenge

Tipp 5: Grobe Verschmutzungen

Grobe Speisereste sollten vor dem Einräumen des Geschirrs entsprechend mit dem Besteck abgekratzt werden. Diese können sonst Filter und Abflussrohre verstopfen, wodurch die Lebensdauer der Maschine verkürzt werden kann. Butter, Soßen, etc. müssen Sie aber vorab nicht abspülen, da die darin enthaltenen Fette der Maschine guttun und dafür sorgen, dass die Dichtungen in den Pumpen schön geschmeidig bleiben.

  • Grobe Speisereste vor dem Einräumen abkratzen.

Tipp 6: Das richtige Programm bzw. die richtige Temperatur

Nutzen Sie regelmäßig auch das Sparprogramm bzw. Kurzprogramm („Eco“, „Spar“ o.ä.) Ihres Geschirrspülers (sofern vorhanden). Eine Temperatur um die 50 – 55° C reicht aus, um leicht und normal verschmutztes Geschirr zu reinigen.

Hierbei sparen Sie Strom durch die kürzere Laufzeit. Außerdem muss das Wasser nicht so hoch erhitzt werden. Wenn Essensreste jedoch angetrocknet und/oder eingebrannt sind, müssen Sie ein Vollprogramm mit höherer Temperatur wählen, wodurch der Energieverbrauch ansteigt.

Werfen Sie dazu am besten einen Blick in die Bedienungsanleitung, um sich einen Überblick über die Programmauswahl und deren manuelle Einstellmöglichkeiten zu verschaffen.

Wasser sparen

Empfehlung: Töpfe und Pfannen mit stark eingebrannten Lebensmitteln sollte man am besten direkt einweichen und dann erst in den Geschirrspüler geben oder sogar direkt mit der Hand abwaschen.

Sofern Ihr Gerät ein Trocknen-Programm hat, sollten Sie dieses Programm nicht unbedingt nutzen. Hier reicht es aus, die Tür des Geschirrspülers zu öffnen (sofern dieses nicht automatisch geschieht). Die Eigenwärme trocknet dann das Geschirr ganz von allein.

Auch die Option der Startzeitvorwahl ist mit Vorsicht zu genießen, denn es kann unter Umständen zu langen Stand-by-Phasen kommen – und auch dieser Modus zieht weiterhin Strom.

  • Nutzen Sie das Sparprogramm bzw. Kurzprogramm regelmäßig.
  • Eingebrannte Lebensmittelreste in Töpfen und Pfannen einweichen/von Hand abwaschen.

Tipp 7: Die richtige Reinigung

  • Dosieren Sie Salz, Klarspüler und Spülmittel entsprechend der Wasserhärte (und am besten auch einzeln).
  • Kontrollieren Sie ab und zu die Spülarme. Diese sollten sich einwandfrei um 360 Grad drehen lassen. Nehmen Sie diese außerdem vorsichtig ab und prüfen, ob die Löcher der Spülarme noch frei sind.
  • Reinigen Sie in regelmäßigen Abständen die Gummidichtungen - vor allem im Bereich der Tür.
  • Auch die Filter sollten regelmäßig geprüft und gesäubert werden.
    • Reinigen Sie das Grobsieb unter laufendem Warmwasser. Nutzen Sie bei Bedarf eine kleine Bürste.
    • Reinigen Sie das Feinsieb ebenso. Aber Achtung: Hierbei sollten Sie vorsichtiger sein, um keine Löcher in das Sieb zu machen.
  • Verwenden Sie immer mal wieder Maschinenreiniger. Beachten Sie hier unbedingt die Anweisungen auf der Produktverpackung.